Wie die Handbrille in die Welt kam.

An einem kalt trüben Februarabend in Kopenhagen saß ich erschöpft, nach einem langen Tag auf der Modemesse, im hoteleigenem Restaurant.

Da es mir nicht möglich war die Speisekarte zu entziffern, bat ich den Kellner um eine Kerze und beschwerte mich scherzhaft über die schlechte Beleuchtung.

Der sehr freundliche, ältere Ober lachte und sagte : “Ma’am, you don’t need a candle, you need glasses.” Daraufhin lachte ich und zwar schallend. Ich und eine Brille,- was für ein Scherz !

Das Lachen verging mir, als mir der Kellner seine Lesebrille reichte und – oh Schreck,- oh Wunder, klar und scharf zeigte sich mir das Speisenangebot.

Und das war der Anfang.

Der Anfang eines neuen Zeitalters in meinem Leben.

Der Anfang von vielen Käufen, sehr vieler, nicht ausgesprochen schmeichelnder Lesehilfen.

Der Anfang von Tagen an denen ich sehr, sehr viel Zeit damit verbrachte eine Lesehilfe von irgendwoher nach irgendwohin zu holen, meistens nur für einen kurzen Blick.

Der Anfang eines ewigen Auf – und Ab der Brille : In meinem Geschäft, zu Hause, beim Shoppen, im Museum, im Restaurant, oft fortwährend den ganzen lieben Tag lang.

All diese Anfänge waren der Anfang der HANDBRILLE !

Die Aussicht auf ein weiteres Leben, gefüllt von dieser unsinnigen Zeitverschwendung des Brillensuchens,- oder holens und hilfloser Abhängigkeit vom Auffinden derselben, wollte ich nicht akzeptieren.

Die Lebensqualität soll mit dem Älterwerden steigen, – nicht sinken, verdammt nochmal !

Ich erinnerte mich der traditionellen Lorgnons und mir wurde schnell klar, dass diese, an einer Kette um den Hals getragen, die Lösung sein könnten.

Es gibt unglaublich schöne, antiquarische Lorgnons zu erstehen, jedoch wäre es seltsam sie im Alltag zu verwenden.

Und so entschied ich mich mir mein eigenes, zeitgemäßes, trendiges, modernes , einzigartiges Lorgnon zu erschaffen.

Und hier ist es : Die HANDBRILLE !

Es ist ein sehr aufregendes und lebendiges Gefühl ein neues Produkt zu gestalten und wenn es Ihnen gefällt und Ihnen Zeit ersparen wird und Ihr Leben etwas bunter gestaltet, dann wird mich das sehr glücklich machen.

Ihre Ivy Bossert

Eine Idee zu “Die Handbrillen Story – wie alles begann

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